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Alles, was du über Sparpläne wissen musst
Regelmäßig Geld anlegen leicht gemacht: Die wichtigsten Infos zu Sparplänen im Überblick.
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Sparpläne sind eine Form des regelmäßigen Investierens, bei der in festen Abständen – meist monatlich – ein gleichbleibender Geldbetrag in Aktien, ETFs oder Fonds angelegt wird.
Durchschnittskosteneffekt
Ein potenzieller Vorteil von Sparplänen zeigt sich bei Kursschwankungen: Durch den sogenannten Durchschnittskosteneffekt (Cost-Averaging) werden bei niedrigeren Kursen mehr Anteile und bei höheren Kursen entsprechend weniger Anteile erworben. Dadurch kann sich über die Zeit ein geglätteter durchschnittlicher Einstiegspreis ergeben. Allerdings ist dies nicht garantiert, da die künftige Marktentwicklung ungewiss ist.
Regelmäßiges Sparen
Sparpläne ermöglichen es, kontinuierlich zu investieren, ohne den „perfekten“ Einstiegszeitpunkt abpassen zu müssen. Wer regelmäßig spart, kann so schrittweise am Marktgeschehen teilhaben und von möglichen langfristigen Wachstumschancen profitieren – muss sich jedoch stets bewusst sein, dass auch Verlustrisiken bestehen.
Chancen eines Sparplans
Niedrige Einstiegshürde: Fondssparpläne ermöglichen bereits mit kleinen monatlichen Beträgen den Vermögensaufbau.
Flexible Sparraten: Die monatlichen Sparbeträge können jederzeit angepasst, ausgesetzt oder erhöht werden. Fondsanteile lassen sich meist jederzeit verkaufen.
Durchschnittspreiseffekt: Regelmäßige Käufe führen dazu, dass bei niedrigen Kursen mehr und bei hohen Kursen weniger Anteile erworben werden – das kann den durchschnittlichen Kaufpreis senken.
Professionelles Management: Fonds werden von erfahrenen Experten verwaltet, die das Portfolio aktiv betreuen.
Risikostreuung: Das Geld wird auf viele verschiedene Wertpapiere verteilt, wodurch das Risiko im Vergleich zu Einzelanlagen geringer ist.
Zugang zu internationalen Märkten: Mit Fondssparplänen lässt sich global und in verschiedene Branchen investieren.
Risiken eines Sparplans
Marktrisiko: Die Wertentwicklung der Fonds schwankt, sodass auch Verluste möglich sind.
Durchschnittspreiseffekt kann nachteilig sein: Bei dauerhaft steigenden Kursen kann ein Einmalkauf günstiger sein als das regelmäßige Sparen.
Variable Rendite: Erträge sind nicht garantiert und können stark schwanken.
Kein sicheres Anlageziel: Es besteht das Risiko, dass am Ende der Laufzeit weniger Kapital vorhanden ist, als insgesamt eingezahlt wurde.